Wer sind wir?

Im Projekt GanzTierStark arbeiten Wissenschaft und Praxis eng zusammen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie am Projekt Interesse haben oder als Berliner Kantine gerne aktiv mitwirken möchten. Wir freuen uns auf Ihren Input!

Wissenschaftliche Partner

Logo Zentrum Technik und Gesellschaft
Logo TU Berlin

Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin (Projektleitung) 

Ansprechpartner:
Martina Schäfer (schaefer@ztg.tu-berlin.de,
Tel. 030/ 314 26854)
Michael Nauruschat (nauruschat@ztg.tu-berlin.de)

www.ztg.tu-berlin.de

Logo Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Fachgebiet Politik und Märkte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Ansprechpartner:
Anna Häring
Michaela Haack

www.hnee.de

Projektpartner aus der Praxis

Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.

Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.

Ansprechpartner:
Peter Schmidt

www.bio-berlin-brandenburg.de/der-verein

Logo Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG

Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG

Ansprechpartner:
Moritz Bor

www.marktgesellschaft.de

Logo a'verdis

a’verdis

Ansprechpartner:
Rainer Roehl

www.a-verdis.com

Kooperierende Kantinen

Logo Taz Kantine

Wir, als Kantine der Taz machen bei GTS mit, weil Kochen für uns politisch ist.

Jörn Heckert, Küchenchef
Taz-Kantine

Die Kantine der Tageszeitung TAZ in Berlin kocht aktuell jeden Tag bis zu 120 Mittagessen für die eigenen Mitarbeiter*innen und externe Tischgäste. Zusätzlich werden kulinarisch begleitete Abendveranstaltungen angeboten.

In den letzten Jahren wurden mit Blick auf eine nachhaltigere Ausrichtung der Bio Anteil in der Küchen Schritt für Schritt gesteigert, ebenso wie das Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten auf der Speisekarte.

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Ich mache bei GanzTierStark mit, weil wir wieder lernen müssen, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen. Sicherheit, Qualität, Authentizität, Respekt des Tierwohls und Nachhaltigkeit gegenüber dem Lebensmittel Fleisch – das möchten wir den Studierenden und Gästen ganz pragmatisch auf dem Teller näherbringen. Fleisch – ganz oder gar nicht!

Torsten Kleinschmidt
Einkauf Food & Produktentwicklung Studentenwerk-Frankfurt (Oder)
Studentenwerk Frankfurt (Oder)

Das Studentenwerk Frankfurt Oder betreibt insgesamt sechs Kantinen an vier verschiedenen Standorten und versorgt so mehrere Tausend Studierende und Hochschulmitarbeiter*innen täglich mit einem warmen Mittagessen.
Aktuell werden bereits an einigen Standorten Bio-Produkte in den Kantinen eingesetzt, sowie im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Aktionswochen regionale Produkte wie etwa Milcherzeugnisse aus dem Ökodorf Brodowin oder Wildfleisch aus Brandenburg.
Der Fokus auf die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität soll nun im Zuge des Projektes GanzTierStark durch den Einsatz von Fleisch vom Bio-Weiderind aus der Region zusätzlich verstärkt werden.

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Wir machen bei GanzTierStark mit, weil der Einsatz von Bio-Rindfleisch dazu beiträgt, dass weniger Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln in den Boden und das Grundwasser gelangen – ein entscheidender Beitrag, um die menschliche Gesundheit  zu erhalten.

Herr Frölich, Küchenleiter
GLG Werner Forßmann Klinikum Eberswalde

Die Küche des GLG Werner Forßmann Klinikum in Eberswalde versorgt täglich 800 Gäste und Patienten. Dabei legt die Küchenleitung schon heute mit ihrem täglichen Angebot an vegetarischen Speisen einen Schwerpunkt auf gesunde und nachhaltige Ernährung. Dieser Schwerpunkt soll durch den Einsatz von regionalem Bio-Weiderindfleisch in Kooperation mit dem Projekt GanzTierStark noch verstärkt werden.

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Wir kooperieren außerdem mit dem Projekt WIR! region 4.0 der Hochschule Eberswalde.

Unsere Aktivitäten stimmen wir mit dem Berliner Umsetzungsprojekt Kantine Zukunft ab, das sich im Rahmen der Berliner Ernährungsstrategie an die Gemeinschaftsgastronomie wendet: https://kantine-zukunft.de/

Bundesweit findet ein Erfahrungsaustausch mit weiteren Kantinenleiter*innen, Verarbeiter*innen und landwirtschaftlichen Produzent*innen zu Themen wie Ganztierverwertung, Anpassung der Arbeitsabläufe in den Küchen, Kooperation entlang der Wertschöpfungskette, öffentliche Beschaffung etc. statt.

Infos zu den Projektpartnern

Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der Technischen Universität Berlin

Das ZTG der Technischen Universität Berlin wurde 1995 gegründet und führt anwendungsorientierte inter- und transdisziplinäre Forschung durch (www.ztg.tu-berlin.de). Einer der Forschungsschwerpunkte, in dem eng mit Akteuren aus der Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft kooperiert wird, ist der Bereich „Landnutzung und Konsummuster“, der von Prof.  Dr. Dr. Martina Schäfer geleitet wird.
Das ZTG hat sich in zwei 5-jährigen Projekten des Forschungsprogramms „Nachhaltiges Landmanagement“ des BMBF mit Innovationen im nachhaltigen Landmanagement befasst. In der Innovationsgruppe „Gestaltung integrativer Innovationsprozesse: Neue institutionelle und regionale Koordinierungsformen für das nachhaltige Landmanagement“ (www.ginkoo-projekt.de, 2014-2019) lag der Schwerpunkt des ZTG in der Analyse und Unterstützung von regionalen Kooperationsprozessen, z.B. entlang von regionalen Wertschöpfungsketten.  In dem BÖLN-Projekt „Fairness entlang von Bio-Wertschöpfungsketten“ (2008-2010) wurden horizontale und vertikale Kooperationsbeziehungen auf ihre Fairness hin analysiert.
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Innovationsforums Mittelstand „bio & regional goes digital – Nachhaltigkeit und Transparenz mittels digitaler Dienstleistungen“ (2018- 2019) wurden die Potenziale und Risiken der Digitalisierung für die qualitätsorientierte Lebensmittelwirtschaft thematisiert und bundesweit Akteure aus der Bio-Branche einbezogen (www.bioundregionalgoesdigital.de). In den anwendungsorientierten Projekten wird stets Wert daraufgelegt, die Ergebnisse auch in praxisnahen Publikationen in Fachzeitschriften und in Form von Broschüren, Leitfäden, Ausstellungen etc. für die jeweilige Zielgruppe aufzubereiten.
Frau Prof. Schäfer und ihre Mitarbeiter*innen sind aufgrund der Projekte gut mit Berliner und Brandenburger Bio-Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, aber auch mit Bio-Akteuren bundesweit vernetzt. Frau Schäfer berät die Initiative „fair & regional Bio in Berlin- Brandenburg“ seit ihrer Gründung im Jahr 2010 als Beiratsmitglied. Von 2015 bis 2019 war sie  als wissenschaftliche Sachverständige in der Brandenburger Enquete Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ tätig.

Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

An der 1830 zunächst als Höhere Forstanstalt gegründeten Hochschule werden seit der Wiederaufnahme des Studienbetriebs im Jahr 1992 Fach- und Führungskräfte sowie der wissenschaftliche Nachwuchs in den Bereichen Wald und Umwelt, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Holzingenieurswesen und nachhaltige Wirtschaft ausgebildet. Seit 2004 kooperiert die HNEE intensiv im Rahmen des „InnoForum Ökolandbau Brandenburg“1 mit zahlreichen Unternehmen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft in Brandenburg und Berlin. In verschiedenen Forschungsprojekten, wie beispielsweise im Rahmen der Operationellen Gruppe „Regionales BioGemüse aus Brandenburg“ oder dem Projekt „Nachhaltige Selbstmanagementkonzepte zur Optimierung regionaler Wertschöpfung (GrOW)“, werden Geschäftsmodelle für Wertschöpfungsverbünde bottom-up entwickelt und die entstehenden Kooperations- und Koordinationsstrukturen wissenschaftlich begleitet. 

a’verdis – Roehl & Dr. Strassner GbR / Rainer Roehl 

a’verdis ist ein Beratungsunternehmen und versteht sich als Vordenker, Ideengeber und Wegbereiter für einen nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Außer-Haus-Markt. Kernkompetenz ist das Sichten, Übersetzen und Bewerten wissenschaftlicher Erkenntnisse, rechtlicher Standards und gesellschaftlicher Trends, auf deren Grundlage individuelle und wirtschaftlich machbare gastronomische Lösungen für Kunden entwickelt werden. Durch die langjährige Tätigkeit im Bio-Außer-Haus-Markt ist a‘verdis hervorragend vernetzt aber trotzdem unabhängig von einzelnen Unternehmen, Verbänden und Institutionen.
Rainer Roehl von a´verdis, der das Projekt beratend unterstützt, ist Ernährungswissenschaftler und Unternehmer und arbeitet seit über 25 Jahren im Außer-Haus-Markt. In dieser Zeit hat er über 1.000 Restaurants und Großküchen bei der Umsetzung einer gesundheitlich, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Verpflegungsleistung beraten.

www.a-verdis.com

Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.

Die in 2000 gegründete Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. ist die Dachorganisation und Kommunikationsplattform der ökologischen Lebensmittelwirtschaft in der Metropolregion. Der gemeinnützige Verein agiert als zentrale Anlaufstelle für Verbraucherinformation, Öffentlichkeitsarbeit und Marktentwicklung rund um das Thema „Bio“ sowie als aktive Interessenvertretung und Wertschöpfungsnetzwerk für Erzeuger, Verarbeiter und Händler in der Region.

www.bio-berlin-brandenburg.de/der-verein

Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG

Die Naturland Markt AG verfügt über einschlägige Kenntnisse des deutschen Biomarktes (EZG, Verarbeitung, Naturkosthandel und LEH). Als größte heimische Erzeugergemeinschaft ökologischer Landwirte ist sie seit 1991 kontinuierlich wachsend im Anbau, der Qualitätssicherung und Vermarktung ökologischer Erzeugnisse in den unterschiedlichsten Produktbereichen tätig. 

In das geplante Projekt werden folgende Kompetenzen eingebracht: 

  • Bereitstellung der langjährigen Vermarktungs-Expertise als größte Bio-Erzeugergemeinschaft Deutschlands (2.000 landwirtschaftliche Lieferbetriebe) 
  • Nutzung bestehender Netzwerk- und Marktkontakte zu Brandenburger Bio-Landwirten mit projektkonformen Haltungsmethoden; Erfahrungen im Bereich der Rindervermarktung 
  • Begleitung im professionellen Umgang zwischen Landwirt, Schlachtung, Verarbeitung, Logistik 
  • Vermittlung zu Fachberatern im Bereich weidebasierter Rindermastverfahren 
  • Erfahrungen mit der Belieferung der Gemeinschaftsverpflegung 
  • Einbringen mehrjähriger Erfahrung im Aufbau des regionalen Uckermärker Rinderprogramms und der regionalen Wertschöpfungskette „ei care“ (Zweinutzungshuhn)

www.marktgesellschaft.de